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Faszination Technik Klub
Ein Bericht von Paul……

Ein Tag eines Klubmitglieds von Faszination Technik

Eine Stunde Kapitän eines Flugzeuges sein und eine Stunde Kapitän auf einem Schiff ! Ein Bericht von Paul……

12.07.2013

Am Mittwoch, dem 24. April 2013 fand an der Universität Harburg eine Veranstaltung des Kubs Faszination & Technik für Kinder gemeinsam mit der DLR-Lab School statt.
Wir Kinder hatten die Möglichkeit ein Flugzeug und ein Schiff an einem Simulator zu steuern. Uns wurde erklärt wie man ein Flugzeug startet, steuert und landet und wann man das Fahrwerk bei einem Flugzeug einklappen muss.
Außerdem wurde uns erklärt wie ein Schiff funktioniert, wie schnell es fahren kann und darf und vieles mehr.
Wie begannen mit dem Flugsimulator. Andre, ein echter Pilot erklärte uns wie so ein kompliziertes Cockpit funktioniert.
Andre erklärte uns wie man ein Flugzeug steuert, da ist einiges zu beachten, nämlich: Wann man das Fahrwerk einklappt, die Klappen schließt und wie schnell man starten und landen darf. Er erklärte uns die Flughöhen und wir durften verschiedene Strecken selbst fliegen. Gestartet wurde am Hamburger
Flughafen und wir flogen über das HSV-Station, den Stadtpark, der Alster und landeten wieder am Flughafen (allerdings nicht immer auf der Rollbahn, auch aus Versehen mal auf dem Rasen).
Eine Besonderheit ist, das man mit den Füssen lenkt, wenn man auf der Rollbahn fährt. Da gibt es 2 Pedalen mit denen man lenkt und fährt. Bei 110 km/h hebt das Flugzeug ab. Echte Piloten müssen mit Füssen und dem Steuer lenken, aber das mussten wir zum Glück nicht.
Andre erklärte uns, dass man nie zu steil fliegen darf oder zu langsam, sonst stürzt man ab. Mit so kleinen Maschinen kann man keine Loopings machen, dazu ist das Flugzeug zu schwach, das können nur Kunstflugzeuge machen.
Beim Landen muss man die Räder ausfahren und die Klappen aufstellen, soweit wie es geht. Beim Einklappen der Räder, rasten sie ein, damit man sie nicht aus Versehen wieder rausklappt.
Wenn man einen Hebel zieht, wird das Flugzeug immer schneller.
Nach einer Stunde war der Teil Flugzeug vorbei und wir bekamen einen leckeren Kakao zur Stärkung.
Nun ging es weiter mit dem Schiffssimulator.
Am Anfang begrüßte uns eine nette junge Dame und zeigte uns in einer Ausstellung verschiedene Schiffsmodelle und wir mussten raten, welches das älteste ist.
Ich tippte leider auf das falsche, das richtige war ein Segelschiff ohne Motor. Sie erklärte uns, dass eine Schiffsschraube jetzt eher ein Propeller ist.
Danach gingen wir zu dem Schiffssimulator in einen anderen Raum.
Auch hier habe ich wieder so viel Neues und spannendes gelernt.
Beim Rausfahren aus dem Hafen darf man nur 10 Knoten fahren. 1 Knoten ist 1,86 Kilometer/Stunde, also 1,86 km/h. Das muss man so machen, damit man nirgendwo gegen fährt oder andere Schiffe rammt.
Wenn man rausfährt, denn muss man immer schon vor einer Kurve anfangen zu lenken, da das Schiff sehr langsam reagiert, weil es so groß und schwer ist. Deswegen werden Container auf immer zu Blöcken gebunden und nicht alle zusammen, da sonst das Schiff umkippen könnte.
Beim Schiff gibt es Backbord und Steuerboard, da ist links und rechts. Links ist Backboard und rechts ist Steuerbord.
Steuerbord hat eine grüne Boje oder grüner Leuchtturm und bei Backbord ist die Boje oder der Leuchtturm rot.
Die neueren Schiffe haben alle Seitenschrauben, wenn sie sich im Hafen verfahren, dann können sie damit lenken.
Und dann gibt es noch ein Lenkrad, was hilft beim Drehen des Schiffes.
Das Lenkrad beim Schiff heißt übrigens Steuer.
Es gibt verschiedene Warnsysteme auf Schiffen.
Größere Schiffe müssen auf kleinere Schiffe Rücksicht nehmen. Denn wenn sie an einem kleinen Schiff vorbeifahren, stoßen sie es erst ab, so dass es an den Strand gedrängt werden kann und wenn das große Schiff vorbeizieht, wird das kleine Schiff angesogen und kann gegen das große Schiff knallen.
Schiffe müssen wie Autos immer rechts fahren.
Um 18:20 war leider der Tag vorbei, ich hätte noch viel länger fliegen und schifffahren können. Und habe noch 1000 Fragen, aber vielleicht komme ich ja noch mal wieder….
Am Ende haben wir eine Urkunde und ein Quartett bekommen.
Es war ein ganz toller Tag!

Veröffentlicht von: Lukasz Soltysiak

 
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