Startseite » Aktuelles » Das 1. Teenlab der Helmut Schmidt Universität

Über uns  |  Partner  |  Kontakt |

  Login

Benutzeranmeldung

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
Faszination Technik Klub
Der Demonstrator: Antriebstechnik, Sensorik und Mensch-Technik-Schnittstellen

Das 1. Teenlab der Helmut Schmidt Universität

Ein Jahr lang haben dreizehn Mädchen und Jungen ab 14 Jahren im 1. TeenLab verschiedene Exoskelette für die oberen und unteren Extremitäten entwickelt.

14.06.2016

Präsentation Teenlab 

Freiheit und Selbstbestimmtheit sind zwei Aspekte, die sich ältere oder behinderte Personen mit eingeschränkter Mobilität wünschen. Ein Jahr lang haben dreizehn Mädchen und Jungen ab 14 Jahren im 1. TeenLab verschiedene Exoskelette für die oberen und unteren Extremitäten entwickelt.
Das Exoskelett ist ein den Körper umschließendes Skelett zur Kraftunterstützung.  Die TeilnehmerInnen des ersten TeenLabs – eine Universität für Jugendliche – der Forschernachwuchsgruppe smartASSIST und des Faszination Technik Klubs wurden von Robert Weidner und seinen Mitarbeitern dabei unterstützt.
Zwei der jugendlichen Teams haben mit ihren entwickelten Systemen an Wettbewerben „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ erfolgreich teilgenommen – es gab drei Platzierungen und zwei Sonderpreise auf Regional- und Landesebene.
Die Teams stellten ihre Arbeiten am 10. Juni anschaulich vor: Anna, Marie und Sarah haben mit einem Exoskelett für untere Extremitäten zur Verbesserung der Mobilität älterer und gehandicapter Personen den ersten Platz beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ und den ersten Platz beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ sowie den Sonderpreis „Innovation für Menschen mit Behinderung, Preisstifter: Christoffei-Blindenkomission Deutschland e.V.“ gewonnen. Die Mädchen haben sich mit der Frage auseinandergesetzt: Wie muss ein Exoskelett für untere Extremitäten aussehen um eine natürliche, unbeeinflusste und unterstützende Wirkung zu erzielen? Herkömmliche Systeme reduzieren nämlich die Kniebewegung auf die eines Scharniergelenks und sind starr. Das entwickelte Exoskelett besitzt deshalb ein flexibles Gelenk, das dem menschlichem Knie bewegungstreu ist. Der Demonstrator (siehe Bilder) besteht aus Antriebstechnik, Sensorik und Mensch-Technik-Schnittstellen. Die Fertigung wurde unter anderem mithilfe eines 3D-Druckers durchgeführt. Die Kraftunterstützung wird von einem Gleichstrommotor garantiert.

Das zweite 1-er Team (Malina) hat ein Arm-Exoskelett zur Unterstützung älterer und gehandicapter Personen entwickelt und den 2. Platz beim Regionalwettbewerb „Schüler experimentieren“ in Hamburg-Harburg und den Sonderpreis „Umwelttechnik der Deutschen Bundesstiftung Umwelt“ erhalten.

Das dritte Team, bei der Präsentation repräsentiert von Tim, entwickelte ein Bein-Exoskelett zur Kraftunterstützung mittels einer Gasdruckfeder – eine beeindruckend einfacher und kostengünstiger Ansatz. Diese Art der Unterstützung kann auch am Arbeitsplatz angewendet werden, an dem Heben, Halten und Tragen von schweren Lasten notwendig sind.


Veröffentlicht von: Lukasz Soltysiak

 
© 2008 - 2017 Faszination Technik | HIW Hamburg Invest Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH | realisiert von dot • media